Die Beharrlichkeit der CVP zeigt Wirkung

 


 

Sessionshöck CVP Linth in Kaltbrunn

Im Zusammenhang mit der Februarsession des St.Galler Kantonsrates hielt die CVP Linth ihren traditionellen Sessionshöck ab. Im Kulturzentrum Dröschi in Kaltbrunn widmeten sich die Anwesenden der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs im Linthgebiet.

Vielfältiges Kulturangebot in Kaltbrunn

Sandro Morelli, Vizepräsident der CVP Linth, durfte im Kulturzentrum Dröschi in Kaltbrunn zum Sessionshöck zahlreiche Interessierte willkommen heissen. Zum Einstieg in den Abend orientierte Hugo Gort von der Kulturkommission Bibiton über die Entstehungsgeschichte der neuen Kaltbrunner Dröschi. Dabei wertete er den bisherigen Betrieb als vollen Erfolg. Auch in diesem Jahr dürfe man sich auf ein vielfältiges und spannendes Kulturprogramm freuen, führte Gort aus. Unter der fachkundigen Führung von Architekt Markus Müller (mz Architektur gmbh) hatten die Anwesenden die Gelegenheit, die Räumlichkeiten zu besichtigen.

Verbesserungen fürs Linthgebiet in Aussicht

Im zweiten Teil des Abends referierte Patrick Ruggli, Leiter Amt für öffentlichen Verkehr, Kanton St.Gallen, zum kontroversen Thema: «Der öV auf dem Abstellgleis?». Über den öffentlichen Verkehr wird im Linthgebiet gegenwärtig in der Öffentlichkeit auf verschieden Stufen debattiert. Ruggli legte in eloquenter Art und Weise dar, dass die Planung des öV-Angebotes eine hoch komplexe und langwierige Angelegenheit ist. Dennoch sei es in Absprache mit der SBB gelungen, durch den neusten Fahrplanwechsel entstandene Probleme – insbesondere Anschlussbrüche in Rapperswil-Jona, mit einfachen Massnahmen zu entschärfen. Allgemein sei im Linthgebiet ein öV-Ausbau geplant. So sollen die Haltestellen Benken und Blumenau ab 2020 neu ebenfalls einen Halbstundentakt erhalten. Dazu sei der Bau der Doppelspur Uznach-Schmerikon aber unerlässlich. Ausserdem sei eine Beschleunigung des Voralpen-Express und eine Verbesserung der Sitzplatz-Kapazität zwischen Uznach und Rapperswil geplant, legte Ruggli klar.

Schmerikon und der Voralpen-Express

Kritischen Fragen musste sich Patrick Ruggli insbesondere aus Kreisen der anwesenden Schmerknerinnen und Schmerknern stellen. So räumte er offen ein, dass der Halt des Voralpen-Express in Schmerikon künftig nicht gesichert sei. Allerdings könne dank dem Halt der S4 und der S6 in Schmerikon auch künftig mit einem Halbstundentakt gerechnet werden. Man werde sich im März nochmals mit der Region und der Gemeinde Schmerikon zusammensetzen, um die Angelegenheit zu besprechen, so Ruggli.

Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Linthgebiet

Die CVP Linth engagiert sich seit Jahren aktiv mit ihren Kantonsräten Peter Göldi, Yvonne Suter, Erich Zoller und Cornel Aerne für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Linthgebiet. Konkret setzen sie sich u.a. seit Jahren für den Doppelspurausbau Schmerikon-Rapperswil ein. Ihre Beharrlichkeit und intensiven Anstrengungen zeigen nun Wirkung – die Entwicklung und Diskussionen werden sie aufmerksam und kritisch verfolgen und wenn nötig, im Parlament weitere Forderungen an die Adresse der Regierung stellen.

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