CVP nimmt Stellung zu den Geschäften der Bürgerversammlung

Die Mitglieder der CVP Rapperswil-Jona versammelten sich, um über die Geschäfte der nächsten Bürgerversammlung zu befinden. Einleitend würdigte Präsidentin Yvonne Suter die vergangenen Regierungsund Kantonsratswahlen, die für die CVP Rapperswil-Jona einige schöne Erfolge brachten. Ganz bemerkenswert war das Spitzenresultat des einheimischen Beni Würth bei den Regierungswahlen. Auch dass CVP-Kandidat Bruno Damann, dessen Frau aus Rapperswil-Jona stammt, auf Anhieb in die Regierung gewählt wurde, spricht für die hohe Akzeptanz der CVP. In den Kantonsratswahlen konnte die CVP mit hohen 23.5% Wähleranteil den zweiten Platz im Linthgebiet klar verteidigen. Gerade auch die Kandidierenden der CVP Rapperswil-Jona überzeugten mit ausgezeichneten persönlichen Resultaten. Yvonne Suter dankte dem engagierten und erfolgreichen Kandidatenteam für den tatkräftigen Einsatz. Schmerzhaft war einzig, dass der letztmals knapp errungene fünfte CVP-Sitz
im Wahlkreis nicht gehalten werden konnte.

CVP gut gerüstet für Kommunalwahlen
Für die Zukunft, gerade auch mit Blick auf die Kommunalwahlen im nächsten Herbst, zeigte sich Suter optimistisch. Die CVP Rapperswil-Jona tritt mit bewährten und breit getragenen Kräften für den Stadtrat, die GPK und den Schulrat an. Nur eine Vakanz muss die CVP verzeichnen: Mit der Wahl von Markus Lüönd zum Leiter Schulverwaltung wird sein Sitz im Schulrat frei. Markus Lüönd wurde 2012 für die CVP in den Schulrat gewählt. In seine Zeit als Schulrat fiel unter anderem die Einführung der flächendeckenden warmen Mittagsverpflegung, die Einführung des Niveaufachs Englisch auf der Oberstufe, die Einführung des Lehrplans 21 und die Zusammenführung der Oberstufenzentren
Bollwies und Weiden. Die CVP dankt Markus Lüönd ganz herzlich für sein überall sehr geschätztes Engagement für die Schule und die Allgemeinheit.

Ja zum Grossprojekt Lido
Die CVP erachtet den Handlungsbedarf im Lido als ausgewiesen, und sie begrüsst das Anliegen des Stadtrats, das Areal im Sinne der Sportstättenstrategie weiterzuentwickeln und eine Lösung vorzuschlagen, von der die Sportvereine und die Allgemeinheit in gleicher Weise profitieren. In diesem Sinne unterstützt die CVP – mit klaren Erwartungen – sowohl den Projektierungskredit als auch den Baukredit für das temporäre
Ausseneisfeld. Da der Baukredit nur Sinn macht, wenn auch dem Projektierungskredit zugestimmt wird, unterstützen die CVP-Mitglieder einen Antrag auf Änderung der Reihenfolge der Traktanden an der Bürgerversammlung. Die Erwartungen der CVP beziehen sich sowohl auf den Projektierungskredit als auch den Baukredit. Für die CVP steht ein Weiterbetrieb des temporären Ausseneisfelds auf Kosten der Allgemeinheit ausser Frage. Der Betrieb soll sich auf die 2 bis 3 Jahre beschränken, für die das Ausseneisfeld am heutigen Standort nicht zur Verfügung steht – drei Eisfelder auf Kosten der Stadt sind genug. Der Stadtrat ist überdies aufgefordert, Klarheit zu schaffen, was am Standort des temporären Ausseneisfelds nach dessen Verlagerung genau geschieht und mit welchen Zusatzkosten zu rechnen ist. Als Resultat des Projektierungskredits erwartet die CVP absolute Kostentransparenz sowohl bei den Investitionen als auch bei den Betriebskosten. Bei den Investitionen ist überdies aufzuzeigen, welche Einsparungen der Verzicht auf einzelne Elemente bringen würde. Beispiele sind eine verkürzte Variante des
langgezogenen Schwimmbadgebäudes oder weniger Bahnen beim 50m-Schwimmbecken. Auf diese Weise ist die Bürgerschaft nicht gezwungen, entweder Ja oder Nein zum gesamten Projekt zu sagen, sondern auch Untervarianten sind möglich.

Neubau des BWZ ist dringlich
Beim Verkauf zweier Grundstücke im Lido an den Kanton stellt sich für die CVP eine zentrale Frage: Wie kann die Zukunft des BWZ Rapperswil gesichert und der dringend notwendige Neubau so rasch als möglich in Angriff genommen werden? Der vorliegende Vertrag ist in diesem Sinne mit Blick auf die Zukunft des BWZ ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn sich die CVP gewünscht hätte, dass mehr Druck auf den Kanton gemacht werden könnte, damit es endlich vorwärts geht mit dem Neubau. Mit Blick auf die geplanten Grossinvestitionen des Kantons in Wattwil zeigt sich die CVP nämlich besorgt, dass dies die Stellung des BWZ Rapperswil weiter schwächen könnte. Dem Vertrag nicht zuzustimmen, wäre aber ein falsches Zeichen an den Kanton. Auch die Vorbehalte jener Kreise, die sich grundsätzlich gegen den Umzug des BWZ an einen neuen Standort wehren, hält die CVP für wenig stichhaltig. Zum einen bietet der heutige Standort einer Schule dieser Grösse keine zukunftsfähige Perspektive, zum anderen ist der neue Standort bestens geeignet für einen Schulbetrieb. Die CVP appelliert an die Bevölkerung, sich die Chance für ein neues BWZ nicht vorschnell zu verspielen, und weiterhin Druck zu machen, dass in den Schulstandort Rapperswil-Jona investiert wird.

Sanierung der Johannisbergstrasse unbestritten
Unbestritten unter den Mitgliedern der CVP ist ein weiteres Geschäft der Bürgerversammlung, die längst fällig Sanierung der Johannisbergstrasse in Jona.

Kontakte:

  • Yvonne Suter, Präsidentin CVP Rapperswil-Jona, yvonne.suter@gmx.ch, 079 543 22 29
  • Patricia Bucher, Ressort Kommunikation, patricia.bucher@bluewin.ch, 055 211 99 55
Veröffentlicht unter CVP Rapperswil-Jona | Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.