CVP Linth blickt auf bewegte Wahlkampfzeit zurück

dv-u-sessionshoeck-12-09-2016-benkenAm Montag führte die CVP Linth in Uznach ihre alljährliche Delegiertenversammlung in Benken durch. Nach den ordentlichen Versammlungsgeschäften wurde im anschliessenden Sessionshöck angeregt über aktuelle Kantonsratsgeschäfte diskutiert.

Heidi Romer-Jud heisst Linthgebieter CVP willkommen
Heidi Romer-Jud, Vizegemeindepräsidentin der Gemeinde Benken, hiess namens der Gemeinde die zahlreich erschienen Mitglieder im Restaurant Erle in Benken recht herzlich willkommen. Bevor sie das Wort an Versammlungsleiter Cornel Aerne übergab, führte sie kurz einige interessante Fakten rund um die Gemeinde aus. In der anschliessenden Versammlung liess Cornel Aerne, Präsident der CVP Linth, in seinem Rechenschaftsbericht insbesondere die Kantons- und Nationalratswahlen nochmals Revue passieren und bedankte sich bei Kandidierenden und Wahlstab für ihr Engagement.

Neue Gesichter in der Parteileitung   
Mit Felix Schnyder-Jud (Uznach) und Yvonne Suter (Rapperswil-Jona) gaben zwei langjährige Mitglieder der Parteileitung auf die diesjährige Hauptversammlung ihren Rücktritt bekannt. In einer kurzweiligen Laudatio würdigte Cornel Aerne ihr grosses Engagement für die Partei. Ebenfalls verdankt wurde die langjährige Tätigkeit von Annemarie Gödl, welche ihren Rücktritt aus dem Kreise der Rechnungsrevisoren bekanntgab. Mit Thomas Hofstetter (Rapperswil-Jona) und Daniela Brunner-Gmür (Kaltbrunn) durfte der Versammlungsleiter den Delegierten zwei engagierte Persönlichkeiten zur Ergänzung des Vorstandes vorschlagen. Wie Karl Reichenbach (Schänis, GPK) wurden sie einstimmig und mit grossem Applaus gewählt.

Finanzausgleich im Fokus
Zum Abschluss des Abends referierten die Kantonsräte der CVP Linth über aktuelle Geschäfte aus der St.Galler Pfalz. Den Anfang machte Kantonsratspräsident Peter Göldi, der einige spannende Episoden aus seiner Tätigkeit als höchster St.Galler vortrug. Im Anschluss informierte Kantonsrätin Yvonne Suter als Mitglied der kantonsrätlichen Finanzkommission über den Bericht über die Wirksamkeit des Finanzausgleiches, der an der Session von kommender Woche beraten wird. Die angeregten Diskussionen im Nachgang zeigten, dass die zu beachtenden Interessen in besagter Angelegenheit durchaus vielseitig sind. Schliesslich ermöglichte Kantonsrat Erich Zoller den Anwesenden einen vertieften Einblick in die Ergebnisse eine unabhängige Studie zur KESB im Kanton St.Gallen. Dieser attestiert der KESB insgesamt ein gutes Zeugnis. Ebenso positiv fiel der Grundtenor zur KESB Linth aus, seien die Verwaltungskosten im Vergleich mit anderen KESB Regionen doch durchaus moderat. Unumwunden gestand Zoller mit Verweisung auf den Bericht jedoch ein, dass die Kommunikation der Behörden gegenüber der Öffentlichkeit in KESB-Fällen noch zu verbessern sei und der Austausch mit den Gemeinden intensiviert werden müsse.

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